butterfly2god

Gedanken
Glauben

Was für ein Tag!

21. April 2019

Auch heute noch hält die Stimmung, die ich an Karfreitag spürte, an. Es geht mir immer noch gut. Ich bin immer noch an einem Ort, der mich zur Ruhe kommen lässt, an dem ich atmen kann.

Mein Blick geht hinauf zu den Bergen. Von wem kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.

Psalm 121,1-2

Das kann ich hier wirklich praktizieren. Meinen Blick immer wieder auf die Berge richten und darüber straunen, wie kreativ Gott ist.

Wir Menschen meinen, dass wir Gott nicht brauchen. Wir können alles selbst herstellen. Ja, wir sind schon unglaublich kreativ darin, was wir alles machen können. Fangen wir bei Lebensmitteln an, die unter kuriosen Umständen gezüchtet werden, damit wir einmal, wenn wir es auf den Mars schaffen, dort auch frisches Obst und Gemüse genießen können. Dann haben wir ja tatsächlich einige Maschinen erfunden, die uns das Leben erleichtern. Und nein, es tut mir leid, damit meine ich nicht Smartphone und Co. Dabei denke ich eher an die Waschmaschine. Ach ja, ich bin halt Hausfrau. Doch was ich am beängstigsten finde, ist die Medizin. Natürlich gibt es auch dort gute Forschungsfortschritte. Zum Beispiel im Bereich der Frühgeborenen. Oder in der Krebsforschung. Ich bin froh, dass wir heute Mittel gegen viele Krankheiten haben. Wobei ich auch zu bedenken wage, dass viele Krankheiten unserer fortschrittlichen Lebensführung zuzuschreiben sind. Aber was die Forschung an Embryonen testet, lässt mir Schauer über den Rücken laufen! Ihr Lieben, glaubt ihr wirklich, dass es ein Fortschritt ist, dass wir uns demnächst Kinder aus dem Katalog zusammen bauen können??? Ganz sicher nicht!!!! Da wird mir schlecht, wenn ich daran denke wie großk**zig der Mensch ist und meint, er könne Gott spielen. Es gibt nur einen Gott! Und das ist der, der mich und dich erschaffen hat! Aus Liebe. Nicht aus Perfektion. Sondern weil er die Einzigkeit liebt und genießt!

Und da mag ich noch ein bisschen weiter gehen. Denn schließlich haben wir Ostern. Vor knapp 2000 Jahren kamen drei Frauen zum Grab von Jesus. Jesus, auf den alle Hoffnung damals ruhte, dass er die Israeliten befreien würde. Der dann aber elendig und gar nicht königlich am Kreuz endete. Der kein ruhmreiches Ende fand. Diese Frauen liebten ihn dennoch. Auch wenn sie vielleicht enttäuscht waren. Trotzdem wollten sie Jesus das zukommen lassen, was ihm zustand. Sie wollten ihn ölen und salben, wie es damals üblich war. Als sie jedoch am Grab ankamen, erlebten sie eine Überraschung. Das Grab war leer. Ein Engel saß auf dem Grabstein und sagte: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ Jesus war verschwunden. Er lag nicht mehr im Grab. Ja, die kryptische Aussage des Engels war auch eher verwirrend als hilfreich. Wo war er denn nun? Wie konnten sie ihm jetzt die letzte Ehre erweisen?

Gar nicht! Denn Jesus ist Gottes Sohn. Der Sohn des allmächtigen Gottes, der Himmel und Erde erschaffen hat! Er lässt sich nicht durch den Tod schachmatt setzen! Im Gegenteil. Er überwindet den Tod.

Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?

1.Korinther 15,55

Ja, Jesus ist der Sieger! Und er siegt nicht nur über den Tod. Er siegt auch über unser Leben! Er hat alles in der Hand. Und wenn ich jetzt so zu den Bergen schaue und mich frage, woher ich Hilfe bekommen kann, dann weiß ich eins: nur und wirklich nur von ihm! Der er ist der Überwinder des Todes. Er ist der Allmächtige, der sich ein Panorama ausdenken kann, wozu unsere Hände nicht in der Lage sind, dieses zu erschaffen. Ihm ist nichts, absolut nichts unmöglich!

Wir dürfen einfach staunen, uns freuen und dankbar annehmen, dass Jesus uns liebt und sein Leben für uns gegeben hat, damit wir leben!

Der Herr ist auferstanden!

Er ist wahrhaftig auferstanden!

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