butterfly2god

Gedanken
Jesus

Alt gegen neu

31. Dezember 2018

Heute ist der letzte Tag des Jahres 2018. Es ist so unglaublich viel passiert in diesem Jahr und ich bin sehr dankbar für viele Erlebnisse und Ereignisse. Auf manches hätte ich wohl auch verzichten können. Aber dann wäre es nicht mein Leben und somit gehören auch schmerzliche Erfahrungen dazu. Sie dienen dem Wachstum, denke ich mir.

Vorhin habe ich die letzte Seite meines Losungsbuches vollgeschrieben. Ganz oben steht mein Monatssatz:

Er hat all unsere Schuld vergeben. Er hat die Liste der Anklage gegen uns gelöscht; er hat die Anklageschrift genommen und vernichtet, indem er sie ans Kreuz genagelt hat.

Kolosser 2, 13-14 NL

Immer wenn ich diesen Satz aufschrieb, musste ich über die Poesie darin nachdenken. Es gefällt mir, dieses Bild, dass Jesus die lange Liste meiner Schuld genommen hat. Dass er sie ans Kreuz genagelt hat und sein Blut darüber fließen ließ, damit sie unleserlich wurde. Jedesmal, also täglich, war ich davon berührt, wie viele Schriften er nahm und ans Kreuz nagelte. Es war nämlich nicht nur meine, sondern auch deine!

Danach schrieb ich folgende Zeilen dazu:

Nimm, was mich gefangen hält und ziehe es zu dir, damit es ans Kreuz gelangen kann.

Nimm, was mich lähmt und ziehe es zu dir.

Nimm, was mich schwächt und ziehe es zu dir.

Nimm mich und ziehe mich zu dir, damit ich ans Kreuz gelangen kann.

Anschließend schloss ich mein Buch und mir wurde bewusst, dass ich damit das Jahr 2018 auch zum Schluss brachte. Es war ein schöner, bewegender Moment. Denn ich lege Jesus mein Jahr hin. Indem ich ihn bitte, mich zu ihm zu ziehen, lege ich ihm gleichzeitig auch das kommende Jahr hin. Mit allem, was mich in ihm erwartet. Es ist (noch) ein leeres Blatt. Ich habe keine Ahnung, in welchen Tönen es beschrieben wird. Werden es laute oder leise, sanfte oder wilde Töne werden? Welche Buchstaben werde ich schreiben dürfen. Welche Wörter dürfen daraus entstehen? Werden sie melancholisch? Dankbar? Gnädig? Bittend? Fordernd? Welche werden sich letztendlich durchsetzen? Das werde ich erst in einem Jahr feststellen. Doch bin ich sicher, froh und vertrauensvoll was auch passiert: Kein Ton, kein Buchstabe wird ohne Jesus geschrieben!

Mein letztes Jahr stand unter dem Jahreswort „Vergebung“. Ich habe schon einiges darüber geschrieben. Mal ist es mir mehr gelungen, mal weniger. Es wird mich mit Sicherheit noch weiter begleiten. In den letzten Wochen jedoch habe ich Schuld und Lasten ablegen können und eindeutig Vergebung erfahren sowie Schuld vergeben. Daher bin ich leichter und fühle mich freier. Nun ist also Zeit für ein neues Wort.

Das ganze letzte Jahr war mir klar, welches Wort es sein sollte. Es zeigte sich so eindeutig, ging mit der Vergebung oft Hand in Hand und mir stellte sich die Frage nach einem weiteren Wort überhaupt nicht. Doch bei Gott gibt es oft Überraschungen. Vor einer Woche (ist es überhaupt schon so lange her???) kam mir plötzlich beim Bibellesen ein neues Wort in den Sinn. Es tauchte auf und setzte sich in meinem Herzen fest. Ich überlegte hin und her und betete. Zum Schluss sagte ich zu Jesus: „Ok, Jesus, ich habe gerade überhaupt keinen Plan. Ich weiß, dass mein Wort, das mich das ganze Jahr am Rande immer wieder gestreift hat, wichtig ist für mich. Doch nun habe ich ein neues bekommen und weiß ebenfalls, dass es sehr wichtig ist für mich! Ich kann mich nicht entscheiden. Sage du mir deutlich, welches Wort ich mir im Jahr 2019 auf die Fahne schreiben soll!“ (kleiner Gedanke am Rande: Mein Wort „Vergebung“ hätte hervorragend zu der Jahreslosung 2019 gepasst: Suche Frieden und jage ihm nach. Tja… zu spät, oder?) Mir kam in den Sinn die Losung des 31.12. anzusehen, ob eines der beiden Wörter darin enthalten wäre. Wäre das der Fall, ist die Sache entschieden.

Schon im 2. Wort stand es. Und nun ist es klar. Wenn du die Losung heute gelesen hast, dann weißt du Bescheid. Wenn nicht, teile ich es dir gern mit. David betete…

Es wird das Wort „Gebet“ werden. Und ich bin so gespannt und freue mich schon so, was ich mit diesem Wort alles erleben werde und wie sich mein Gebetsleben gestalten wird.

Überhaupt bin ich so gespannt auf das Neue Jahr! Und ich bete dafür, dass es sich auch für dich, lieber Leser, liebe Leserin zu einem wunderbaren und segensreichen Jahr entwickeln wird, indem du spürst, dass Jesus das Zentrum ist. Unverrückbar und endgültig. Ich schließe mit dem Losungstext aus dem 2. Teil der Bibel:

Alle Zusagen Gottes haben sich in Jesus Christus erfüllt. Und auf das, was Christus für uns getan hat, antworten wir zur Ehre Gottes mit Amen.

2. Korinther 1, 20 HfA

Bild von Pixabay

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