butterfly2god

Gedanken
Jesus

Mauerspringer

7. September 2018

Jetzt habe ich in den letzten Wochen wieder so viel gejammert, dass ich denke, es wird mal wieder Zeit für einen anderen Beitrag.

Wer die letzten Beiträge verfolgt hat weiß, dass eine ziemlich große Wand vor mir stand. Das Ferienprogramm, welches mir aufs Auge gedrückt wurde war diese Wand. Es hat sich so angefühlt, als wäre es mir aufs Auge gedrückt worden. So ist wohl die bessere Formulierung. Denn im Endeffekt konnte ich doch viele helfende Hände bemerken.

Die letzten 2 Tage waren sehr intensiv und anstrengend. Anfang der Woche ging es mir wirklich von Tag zu Tag schlechter. Doch zum Glück konnte ich die Notbremse ziehen. Eine Nachricht an meine wunderbaren Hauskreismenschen (ich weiß, dass jetzt die ein oder andere ein wenig den Mund verzieht, weil wir uns bewusst einen anderen Namen gegeben haben. Doch wenn ich ihn hier anbringen, weiß außer uns doch niemand, von was ich schreibe…) hat mir geholfen. Es war wirklich ein Hilferuf, weil ich nicht wusste, was ich tun sollte. Sofort kam die Rückversicherung, dass sie beten würden. Ebenso die Ermutigung, dass Gott größer und stärker ist. Dass er alles im Griff hat!

Das hat mich so durch diese Tage getragen. Und mir wurde wieder einmal bewusst, dass ich mit meinem Gott über Mauern springen kann.

Ja, vieles von dem was ich erlebe, verstehe ich nicht. Doch das, was ich die letzten drei Tage erlebt habe, war eindeutig ein Wunder.

Gott hat mich über diese Mauer getragen. Es tat so gut zu spüren, dass er da ist. Das er seine Hand über alles hält. Dass er die Technik im Griff hat. Dass er Abläufe lenkt und führt. Dass er helfende Hände dorthin schickt, wo sie benötigt werden. Dass er Kinder liebt und will, dass sie mit ihm in Verbindung kommen.

Nein, einen geistlichen Impuls haben wir nicht gesetzt. Doch haben wir den Kindern gezeigt, dass wir sie so, wie sie sind mögen. Dass sie Gaben und Talente haben, die freigesetzt werden wollen. Wir haben sie ermutigt, wo sie frustriert waren. Wir haben sie gefeiert und gelobt als sie ihr Werk in den Händen hielten. Wir haben ein wenig von der Liebe Jesu weitergegeben. Nicht in Worten. Aber in Taten. Und das war schön. Einfach schön.

Ich muss dir sagen: hinter der Mauer war es schöner als vor ihr. Ist es nicht immer so? Wenn wir die Wand oder Mauer vor uns sehen, sehen wir eine glatte Fläche. Schmucklos. Im besten Falle ziert sie ein Graffiti. Im schlimmsten Falle hat sie Risse und sieht abbruchreif aus. Meist gehen wir an der Mauer vorbei. Wir suchen einen anderen Weg. Wir wissen nicht, was hinter dieser Mauer liegt. Wir können uns Gedanken machen und die Fantasie bemühen. Doch wir wissen es nicht. Denn wir können nicht hinter die Mauer schauen. Doch wenn wir Gott vertrauen und über die Mauer springen (oder manches Mal eben auch ungelenk darüber klettern), dann sehen wir, was Gott für uns bereit hält. Und ich kann nur staunen. Denn meistens werde ich positiv überrascht. Meistens ist hinter der Mauer sattes Grün und viel Frucht und Segen.

Ich bin momentan nur unendlich dankbar, dass ich diesen Hilferuf inmitten meiner Anfechtung absetzen konnte. Und dass ich die Hilfe von meinem (und deinen!!!) wunderbaren Retter umgehend erhalten habe.

Die Kletterei hat mich sehr müde gemacht. Ich bin erschöpft, müde aber auch so dankbar! Für die helfenden Hände! Für die Gebete! Für unseren Großen Gott, mit dem man über Mauern springen kann.

Probier es einfach aus!

Bild von Pixabay

 

 

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