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Gedanken
Wednesday Challenge 2018

Summer in the city

4. Juli 2018

Sommer ist etwas wunderschönes. Findest du nicht auch? Es ist warm (endlich friere ich mal weniger als sonst!!!), alles blüht, der Himmel ist blau, die Schmetterlinge fliegen und die Vögel wecken einen morgens mit ihrem schönen Gezwitscher. Sommer könnte es immer sein. Zumindest für mich. Was ich am Sommer ebenso schätze, ist das Licht das so lange die Dunkelheit vertreibt! Es ist morgens früh da und geht abends spät. Das liebe ich sehr.

„Teste aus, wie der Sommer in einer anderen Stadt ist“, werde ich aufgefordert. Dazu habe ich doch gleich etwas zu sagen. Letztes Wochenende war ich einer Stadt und durfte dort den Sommer genießen. Ehrlich gesagt finde ich Sommer in der Stadt nur mäßig schön. Dort staut sich oft die Hitze und es gibt wenig Grünflächen, wo er sich genießen lassen könnte. Oder die Grünflächen sind so voll mit Menschen, dass es auch nicht mehr wirklich schön ist. Dennoch hat Sommer, Sonne, Sonnenschein ganz viel damit zu tun, wie ich meine Umgebung wahrnehme.

Warst du schon mal im Urlaub in einer Stadt bei Regen? Da kommt einem doch alles grau und dreckig vor, oder nicht? Sobald die Sonne scheint, kommen die Farben so richtig zur Geltung. Die Umgebung blüht förmlich auf! Bei Sonnenschein gefällt es mir (fast) überall. Ob in den Bergen, in der Stadt, am Meer oder auf der Straße. Wenn die Sonne scheint, dann wirkt alles viel satter, heller, strahlender.

Ich denke nicht, dass es nur was damit zu tun hat, wie die innere Stimmung die Helligkeit aufnimmt. Ich denke, dass Gott sich was dabei gedacht hat. Nicht umsonst hat er zuerst aus der Dunkelheit das Licht geschaffen. Nicht nur, weil er vermutlich sonst nicht richtig gesehen hätte, was er weiterhin erschafft. Ich meine, Gott ist allmächtig! Er hätte sicher auch in der Dunkelheit erkennen können, wie es weiter geht.

Doch er hat zuerst das Licht erschaffen. Aus dem Licht heraus war jeder weitere Schöpfungsprozess möglich. Hast du schon einmal einen Bohnenkern in eine Box gelegt? Versuche es mal! Es ist interessant. Aber vergiss nicht, eine 2. Box zuzustellen. In die legst du auch einen Kern. Aber den Deckel machst du nicht darauf. Möchtest du wissen, was dann passiert? Ok, ich verrate es dir. Aber ausprobieren kannst du es dennoch! Die Bohne in der dunklen Box wächst. Aber sie ist blass. Mager. Kränklich. Die Bohne in der Box mit dem Licht hat ein saftiges Grün. Sie muss sich nicht anstrengen zu wachsen. Sie hat es leichter.

Was schließe ich daraus? Nur mit Licht gelingt uns Wachstum, das auch stark ist. Und weißt du, was Gott schon geplant hat, als er das Licht schuf? Ich muss jedes Mal darüber staunen, wenn ich darüber nachdenke. Er hat schon da gewusst, dass die Welt weiterhin dunkel bleiben wird. Obwohl sie am Tag die Sonne hat, in der Nacht den Mond und die Sterne. Sogar das Feuer haben wir. Und doch leben wir in der Dunkelheit. Daher war es Gottes Plan, dass er Jesus, seinen einzigen Sohn, auf die Erde schicken wird, als Licht, das in unsere Dunkelheit leuchtet! Ist das nicht großartig? Gott hatte schon einen Rettungsplan, bevor Rettung überhaupt nötig war! Wahnsinn.

Und so ist es noch heute. Ich kann kommen wohin ich will. Es kann die Jahreszeit sein, die will. Das Lebensgefühl des Sommers, das Licht und die Wärme habe ich durch den, der in die Welt hinein gekommen ist und der mich liebt.

Sommer hat auch immer viel mit Lebensfreude zu tun. In Deutschland, oder auch in Europa, sind wir Frauen zum Glück nicht so eingeschränkt. Wir dürfen uns leichte Kleidung anziehen. Wir dürfen in Röcken und T-Shirts die Sonne genießen. Unsere Kinder lieben es barfuß zu laufen. Wir schlecken Eis. Wir sind lange draußen. Mein Mann und ich sitzen abends draußen, reden, lesen, genießen die Helligkeit und die Wärme. Der Eiswagen bimmelt in unserer Straße. Die Biergärten sind gefüllt. Die Menschen zieht es nach draußen. Man hört Kindergeschrei und Lachen aus den Gärten.

Dieses Gefühl können wir überall erleben. In Dörfern, wie in Städten. Und wir können es auch in uns selbst erleben. Wenn wir bereit sind, unser Herz für den König, den Retter zu öffnen. Dann ist im Winter immer noch Sommer. Dann ist im Weinen immer noch Lachen. Dann ist in der Dunkelheit immer noch Licht. Dann ist in der Kälte immer noch Wärme. Und im Grau ist immer noch Farbe. Probiere es doch einfach mal aus!

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