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Gedanken
Wednesday Challenge 2018

Schönheit

27. Juni 2018

So, meine Lieben, da kommt sie schon, die nächste Aufgabe. Hast du eigentlich auch Aufgaben, an die du dich wöchentlich hältst? Außer der üblichen Routinen, wie aufstehen, essen, arbeiten gehen, putzen, spielen, Fußball gucken, schlafen gehen? Für mich ist es nach wie vor eine Freude, den Kalender wöchentlich umzudrehen und zu schauen, was mich die Woche erwartet. Da fällt mir ein, dass ich von meiner Fernsehquizbewerbung überhaupt gar nichts gehört habe! Vielleicht sollte ich mal nachfragen… Oder auch nicht.

Diese Woche also soll ich mir selbst Blumen schenken.  Ich will mal ehrlich sein: Blumen bekomme ich gerne geschenkt. Doch ich habe sowas von einen braunen Daumen, dass wir zu Hause lediglich Orchideen haben. Die brauchen viel Licht und wenig Wasser. Das ist die optimale Voraussetzung für mich, die ewig vergisst, Blumen zu gießen. Ja, ich mag Blumen schon. Ich kann mich durchaus an der bunten Pracht erfreuen, vor allem im Frühling, wenn alles mit Farbe gefüllt wird. Ich liebe Osterglocken, Tulpen und co. Auch im Sommer freue ich mich an Nachbars Rosen, (oder unserem eigenen Rosenstock, um den sich mein Mann kümmert) und vor allem am Hibiskus.

Vor einigen Jahren war ich mit meiner Familie (Vater, Mutter, Schwester) in Cornwall. Dort haben wir ein paar herrschaftliche Anwesen besucht und meine Mutter war voller Freude über all die Hortensien und Rhododendren. Ständig hüpfte sie hin und her und ein normales Gespräch mit ihr war nicht möglich, weil es immerzu unterbrochen wurde von: „Schau dir mal diese Blüte an! Wow! Die ist ja noch schöner!“ Das fand ich ein wenig befremdlich. Denn Blumen sind schön anzuschauen. Aber das sie auch Namen haben war mir bis dahin noch nicht sooooo bewusst. Jaja, ein wenig übertrieben ist das natürlich schon. Jedoch bin ich nicht solch ein Blumenliebhaber. Eher schon Stoffe… Aber gut.

Dann kam die Aufgabe, mir selbst einen Blumenstrauß zu schenken. Kurz dachte ich darüber nach, ob es auch Schokolade sein könne. Oder eben Stoff. Vielleicht ein schönes Kerzchen? Aber nein, dachte ich mir, es sollten schon Blumen sein. Denn dort steht es unmißverständlich.

Gott hat die Blumen gemacht. Und wie schön er sie gemacht hat! So unterschiedlich und farbenprächtig. Wozu hat er das wohl gemacht? Um uns zu zeigen, wie kreativ er ist? Um uns daran zu erinnern, dass nach langen, dunklen, kalten Wintern ein heller, strahlender und prächtiger Frühling folgt? Um uns zu zeigen, dass aus einer hässlichen, schrumpeligen Zwiebel etwas ganz tolles und beeindruckendes wachsen kann?

Natürlich brauchen die Insekten Blumen. Ohne Blumen gäbe es keine Bienen, Schmetterlinge und sonstige Lebewesen. Sie trinken den Nektar um sich zu ernähren, aber auch um uns zu ernähren. Durch die Bienen bekommen wir Honig, den wir zum süßen nutzen, aber auch in Tee oder Milch rühren, wenn wir Halsweh haben oder nicht schlafen können. Im Honig ist also wiederum ein Stoff, welchen wir gut brauchen können. Somit sind wir abhängig voneinander. Der Kreislauf schließt sich. Gott hat sich bei allem etwas gedacht! Nicht hinter jeden Gedanken können wir jetzt schon schauen, doch manches offenbart er uns heute schon.

Nebenbei sieht der Tisch mit den Blumen darauf viel schöner aus und macht mir gute Laune. Das ist auch viel wert!

Dieses Sträußchen habe ich mir allerdings nicht selbst gekauft. Ich war heute morgen eingeladen und es wurde mir spontan mitgegeben. Und ich muss ehrlich gestehen: über einen geschenkten Blumenstrauß freue ich mich noch viel mehr. Denn immer wenn ich ihn anschaue, denke ich an die Person und daran, dass wir Gemeinschaft hatten. Das tut einfach nur gut.

Was hat dir heute oder in der letzen Woche gut getan? Gibt es da etwas? Dann freue ich mich, wenn du es uns verraten magst.

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