butterfly2god

Gedanken
Wednesday Challenge 2018

Musik liegt in der Luft

30. Mai 2018

Keine Ahnung, wie es dir geht. Aber mir bedeutet Musik einiges. Seltsamerweise war das nicht immer so. Früher habe ich die Musik meiner Schwester mitgehört und fand gut, was sie gut fand. Sie war diejenige mit dem Plattenspieler und diversen Schallplatten. Ach je, ich bin echt schon alt… Damals saßen wir noch vor unseren Anlagen, haben Radio gehört und wenn ein Lied angesagt wurde, haben wir auf „rec“ gedrückt. Wenn ein Song ohne Ansprache des Moderators darauf war, hatten wir Glück. Wenn nicht, begleitete uns seine Stimme ein wenig länger. Wenn es ganz besonders wichtige Lieder waren, dann habe ich oben aus den Kassetten die Plastikteile heraus gebrochen, damit ich nicht aus Versehen die Aufnahme überspielte.

Heute, in Zeiten von Youtube, Spotify, Amazonmusic und wie sie alle heißen (das ist übrigens keine bezahlte Werbung! Mir fallen nur Namen ein und ich erhebe hier keinen Anspruch auf Richtigkeit und schon gar nicht auf Vollständigkeit!!!) ist es ganz einfach, die Lieder zu hören, die wir wirklich hören möchten. Wir können eine ganz eigene Auswahl treffen, je nach Laune, Geschmack und Vorliebe.

Wann hat es sich eigentlich geändert, dass Musik mir wichtig geworden ist? Ich glaube, dass es mit meinem Glauben angefangen hat. Die Musik war das, was mir damals am besten gefiel, als ich in dem Gottesdienst saß und überrascht war, wie anders er auch gefeiert werden kann. Wie anders alles war, was ich bis dato kannte.

Die Band spielte und die Texte waren so echt. Ich konnte vieles darin verstehen und entdeckte eine neue Dimension von Gott. Seitdem begleitet mich der Wunsch, ein Instrument spielen zu können. Vorzugsweise Klavier. Doch dazu bin ich zu alt. Also spiele ich Gitarre. Das ist ein Instrument, welches nicht zu viel Platz einnimmt.

Nun, die „Feiert Jesus“ höre ich immer noch sehr gern und es gibt Lieder, die kann ich nicht oft genug hören. Sie haben damals etwas in mir angestoßen und begleiten mich seitdem. Das Ganze ist für mich sehr intim. Seltsamerweise haue ich hier manchmal Sätze heraus, die mir leichter fallen, als meine persönliche Playlist freizugeben.

Warum ist das so? habe ich mich gefragt. Wieso kommt es mir so intim und privat vor, dass ich meine persönliche Summerplaylist gar nicht benennen mag? Das ist doch echt seltsam.

Musik ist sehr individuell. Es gibt unglaublich viele Richtungen und Stile. Über Musikgeschmack lässt sich streiten. Denn das was ich gut finde, muss mein Gegenüber noch lange nicht gutheißen. Vielleicht belächelt er sogar meine Lieblingslieder? Das hört sich nicht wirklich schlimm an. Doch wie ich vorhin schrieb: Mit meinem Glauben wuchs die Wichtigkeit der Musik in meinem Leben. Sie spricht mich an, sie spricht zu mir. So manchen Artikel habe ich hier verfasst, der ein Lied zur Grundlage hatte. In solchen Momenten spüre ich, wie Gott zu mir spricht. Wie er mich auf etwas aufmerksam machen möchte. Wie er mir Kraft und Trost gibt. Oft kann ich Musik gar nicht an mich heranlassen. Weil sie mich noch weicher macht, als ich es bin. Weil sie tief in mir etwas bewegt, in Schwingung versetzt. Diese Schwingung tut nicht immer gut. Manchmal fließen dabei die Tränen. Oder auch Wut kommt dabei hoch.

Aber ich will versuchen dennoch ein paar der Lieder zu nennen, die ich liebe. Die mir sehr viel bedeuten, bei denen sehr viel in mir in Bewegung kommt. Und wenn du willst, höre dir doch das ein oder andere Lied einmal an. Vielleicht geht es dir ähnlich dabei. Vielleicht belächelst du mich aber auch. Ich weiß es nicht. Und ehrlich gesagt muss ich das auch gar nicht wissen. Meine Aufgabe ist mit der Erstellung meiner Summerplaylist erledigt.

  1. Desert Song Ein Lied, welches mir zeigt, das es nicht nur Wüste, Kämpfe und Probleme gibt, sondern auch Hoffnung und gute Zeiten. Und dass Gott die Ehre in allen Zeiten gebührt.
  2. What if I gave everything In diesem Lied geht es darum, dass ich nur kleine Soldaten aus Sand baue, die keinen Bestand haben, weil ich meiner Berufung nicht nachkomme, die Gott mir zugesagt hat.
  3. This is now Ein Lied, das in schwierigen Zeiten neuen Mut und neue Hoffnung gibt.
  4. Dream for you braucht es noch eine genauere Beschreibung?
  5. Anchor Er ist der Halt, den ich brauche. Jetzt. Heute. Morgen.
  6. Awsome God Ihm allein gebührt die Ehre.
  7. Rooftops Ich rufe es laut von allen Dächern: ich gehöre dir!
  8. Hosanna „Lass mich mit deinen Augen sehen und mit deinem Herzen fühlen!“
  9. You shine Ein gute Laune-Lied, was mir vor Augen führt, dass es keinen Grund gibt, mich zu fürchten.
  10. Was für ein Gott Gerade beim gesprochenen Abschnitt bekomme ich jedesmal eine Gänsehaut: Und ich bin wieder zu Hause, wenn ich in deine Hände fall…

So, das wären also 10 Lieder, die ich immer wieder und immer sehr gerne höre. Das sind nicht alle, aber sehr wichtige für mich persönlich.

Tja, so ist das, wenn man etwas plant: da kommt doch schnell noch etwas dazwischen. Zum Beispiel der heutige Losungstext:

Lobet den Herrn, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft! Lobe den Herrn, meine Seele!

Psalm 103, 22

Lasst euch vom Geist erfüllen. Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern.

Ephemeren 5, 18-19

Und die zusätzliche Aufforderung, eine Strophe aus einem Lied aufzuschreiben und sie aufzuhängen, damit jemand sie findet. Ihr kommt also heute in den Genuss😉

All of my life, in every season,

You are still God,

I have a reason to sing,

I have a reason to worship.

Aus „Desert Song“ von Hillsong

In diesem Sinne: worship your day!!!

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