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Gedanken
Wednesday Challenge 2018

Das größte Geschenk

28. März 2018

Heute bin ich noch rechtzeitig! Yeah! Spät, aber doch!

Die Aufgabe diese Woche passt irgendwie zu mir. Also, weil ich doch finde, dass sie recht spät kommt. Geschenke für Familie und Freunde für Ostern vorbereiten. Damit wäre ich wohl etwas knapp, wenn ich erst ein paar Tage vor Ostern anfangen würde.

Doch es bringt mich ins Nachdenken, warum ich Geschenke für Ostern vorbereiten sollte. Schenken finde ich generell eine gute Idee. Natürlich bekomme ich liebend gern Geschenke (erst heute habe ich wieder eins bekommen!!!) und ich schenke auch sehr gern. Es macht mir Freude für liebe Menschen etwas zu überlegen und ihnen dann eine Freude zu machen. Nicht nur zu besonderen Gelegenheiten. Auch gern einfach so. Ja, auch meine Kinder beschenke ich (leider) sehr gern! Leider, weil sie schon so viel haben und wir meist krampfhaft überlegen müssen, wenn Geburtstage oder Weihnachten ansteht, was wir ihnen noch schenken können. Und auch leider, weil sie mittlerweile doch ziemlich verwöhnt sind.

Also, warum sollen wir Ostern auch noch zu einem Kommerz verkommen lassen? Soll es tatsächlich an Ostern um Geschenke gehen? Um materielle Geschenke, meine ich?


Nein!


Das größte Geschenk haben wir vor ca 2000 Jahren bekommen. Und erinnern uns an Ostern daran. Das könnte ich sowieso niemals toppen!

Da hat sich einer auf den Weg gemacht, uns das größte Geschenk zu machen, indem er sein eigenes Leben für mich und dich gab. Warum tat er das?

Gestern habe ich den Film „Die Hütte – ein Wochenende mit Gott“ gesehen. Ja, ich weiß, man kann geteilter Meinung sein über den Film. Und ich finde auch nicht alles super. Aber ich kann vieles daraus mitnehmen. Gott sagt in dem Film immer wieder: „Den habe ich ganz besonders lieb.“ Er wird gefragt: „Gibt es auch jemanden, den du nicht ganz besonders lieb hast?“ Seine Antwort: „Nein. Ich habe wirklich lange gesucht. Aber niemanden gefunden.“ Das erklärt doch alles, oder?

Des weiteren sagte Mack, die Person, um die es in dem Film geht: „Du bestrafst die Menschen, wenn sie nicht deinen Willen tun.“ Gott erwidert darauf: „Nein, das brauche ich nicht. Denn die Sünde an sich ist schon Strafe genug.“

So, jetzt fügen wir die beiden Teile doch mal zusammen: Gott liebt jeden einzelnen Menschen ganz besonders! Und die Sünde ist die Strafe, die wir tagtäglich erleben, durchleiden müssen.

Es tut Gott weh, dass wir, seine geliebten Menschen, täglich mit der Sünde konfrontiert sind und uns mit ihr herum quälen müssen. Es war alles anders geplant. Doch wir haben uns gegen die Liebe und das Leben mit Gott entschieden, weil wir unseren eigenen Weg gehen wollten. Ja, auch mir fällt es gehörig schwer, Gottes Willen zu tun und ich habe sogar manches Mal großen Respekt davor, ihn überhaupt danach zu fragen. Denn was mache ich, wenn mir sein Wille nicht zusagt? Dann habe ich ein Problem. Doch damit lebe ich schon wieder in der Sünde. Das ist ein Kreislauf, den nur ich durchbrechen kann. Indem ich auf Gott vertraue und mich in dem Wissen in seine Hände gebe, dass er es gut mit mir meint und nichts verlangen würde, was ich nicht auch leisten kann. Ein großer Knackpunkt für mich, deren Vorrat an Vertrauen absolut auf null steht. Wenn er nicht sogar im negativen Bereich liegt.

Doch es steht in der Bibel folgender Satz:

Die größte Liebe beweist der, der sein Leben für die Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.

Johannes 15, 13-14

Gott hat seine Liebe bewiesen, indem er sein Leben hingab. Für seine Freunde. Und wie wird man sein Freund? Indem man tut, was er möchte. Ganz einfach, oder?

Es ist eines der leichtesten und gleichzeitig schwierigsten Dinge, die wir tun können. Unser Leben in Gottes Hand legen und sagen: Ich will dein Freund sein. Denn ich vertraue dir. Ich weiß, dass du dein Leben für mich gegeben hast, damit ich frei sein kann von der Sünde!

Wie großartig! Darum geht es an Ostern!!! Nicht um Geschenke, Eier, Hasen oder sonstiges. Nein. Es geht um das, was Gott an Ostern getan hat. Denn er hat sein Leben gegeben. Er ist gestorben. Um wieder aufzuerstehen! Das ist das größte Geschenk, was er geben kann.

Und ich kann meine Familie und Freunde am besten mit dieser Botschaft beschenken:


Ostern ist ein Fest der absoluten Freude. Denn dein bester Freund hat sein Leben für dich gegeben. Und er ist wieder auferstanden, damit du Leben im Überfluss und in Ewigkeit hast!


Das muss ich nicht vorbereiten. Das kann ich in jeder Begegnung tun. Das kann ich durch meine Liebe zeigen. Das ist schöner, als jedes Geschenk, das ich jemals machen könnte!

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