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Gedanken
Wednesday Challenge 2018

Bester Veranstalter

7. März 2018

Fast ein fünftel der Zeit meiner Challanges ist schon vorbei. Diese Woche stellt sich mir auch wieder eine ganz besondere Aufgabe: eine richtig coole Party zu veranstalten.

Tja. Mit Parties ist das so eine Sache bei mir. Ich richte sie überhaupt nicht gerne aus. Kindergeburtstage sind mir nicht wirklich sympathisch. Sie fordern mich ziemlich heraus, wobei Kinder ja nicht einmal besonders anspruchsvoll sind. Obwohl das ja auch nicht mehr so stimmt. Kinder sind sehr anspruchsvoll geworden! Schaut man sich heutzutage die Events an, welche für die Kinder geplant werden, frage ich mich manches mal, wo das noch hinführen soll. Wie soll denn eine Party noch getoppt werden, wenn der 3. Geburtstag schon im Indoorspielplatz und der 6. im Kino gefeiert wird? Zumal es ja durchaus auch einen finanziellen Rahmen sprengen kann. Doch stellt sich eher die Frage: wer hat eigentlich den Anspruch? Die Kinder oder die Eltern?

Ich gebe zu, auch wir haben schon einmal Kindergeburtstag auf dem Bauernhof gefeiert. Das war super! Vor allem für uns Erwachsene. Denn wir brauchten uns um nichts zu kümmern. Selbst der Kuchen wurde dort gestellt, nebst Abendessen, Butter machen, Kühe füttern und (der absolute Höhepunkt!) im Stroh zu toben. Wir Eltern (also,  mein Mann und ich) hatten nichts weiter zu tun, als mit den Kindern aufs Klo zu gehen und selbst im Stroh zu toben. Das war sehr entspannt. Ja, die Kinder hatten durchaus auch ihren Spaß.

Doch sonst bin ich eine Verfechterin der Parties zu Hause. Unser Sohn macht es uns da zum Glück sehr leicht. Er hat eine große Leidenschaft, die jedes Jahr allen deutlich in Erinnerung gerufen wird: Fußball! Was anderes braucht er nicht.  Denn apropos Kinder sind nicht anspruchsvoll, oder eben doch: sind sie nicht! Die Jungs brauchen lediglich einen Ball, 2 Tore und Chips. Dann sind sie glücklich. Ein paar Würstchen zum Abendessen und der Tag ist perfekt. Jungs üben schon mal, dass sie genügsame Männer werden. Also gut, ich habe ein wenig geflunkert: Wir gehen dazu nicht in den Garten, sondern auf den Fußballplatz. Doch das Ganze kommt mit wenig Geld und ohne großen Umstand aus. Wir haben Glück, denn beide Kinder haben im Sommer Geburtstag, das macht es natürlich noch zusätzlich einfacher.

Für uns haben wir schon lange keine Party mehr gemacht. Und ich muss sagen, dass ich nichts vermisse. Ich stehe weder auf die Vorbereitungen noch auf das Aufräumen. Und das können auch die netten Gäste nicht wettmachen. Nein, nein. Eine Party wird es hier nicht geben.

Doch manchmal wird der Himmel beschrieben wie eine riesige Party. Dort wird gesungen, getanzt, Spaß gehabt, Musik gemacht. Das hört sich doch toll an. Jesus hat alles schon dafür vorbereitet. Er hat sich auf der Erde dafür eingesetzt, dass diese Party im Himmel stattfinden kann. Er hat den Tod bezwungen und ist wieder auferstanden. Nur so kann die letzte große Party stattfinden.

Ja, ich merke, dass ich doch eine coole Party vorbereite. Veranstalten wird sie jemand anderes. Aber ich bin dazu eingeladen, an den Vorbereitungen teil zu nehmen. Das mache ich fast jeden Sonntag, wenn ich den Kindergottesdienst schmeiße. Dann lade ich die Kinder dazu ein, an der letzten großen Party teilzunehmen. Das ist eine Party, die ich mir ganz gut vorstellen kann. Daran beteiligt zu sein, erfüllt mich Freude. Eine große Vorfreude. Als Organisatorin daran teil zu haben macht mich zufrieden und glücklich. Diese Art der Party reicht mir. Und auf Erden für die schönen Kindergeburtstage zu sorgen, ist ausreichend für mich.

 

Wie ist das bei dir? Feierst du gern? Bereitest du gern vor und räumst hinterher auf? Feierst du die Feste wie sie fallen? Oder gibt es lediglich besondere Anlässe, die du zelebrierst? Erzähle mir doch gern von deinen Erfahrungen. Ich freue mich darüber!

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