butterfly2god

Gedanken
Glauben

Einzigartiger Schöpfer

3. November 2017

Vor einiger Zeit hatte ich während eines Gespräches eine sehr interessante „Vision“. Das fiel mir heute wieder während meiner Bibellese ein.

Kennst du die Offenbarung? Das letzte Buch der Bibel? Es wurde von Johannes verfasst und während des Lesens bekommt man, ehrlich gesagt den Eindruck, dass es Drogen schon damals gab. Johannes bekommt von Gott eine Vision über die Endzeit der Welt gezeigt und das ist nicht immer so einfach zu verstehen. Zumindest für mich.

Doch als ich mich damals so austauschte, ging es mir ganz ähnlich. Ich sah Gottes Thron lebhaft vor meinem inneren Auge und die Heerschar der Engel darum herum. Sie lobten Gott und sangen. Sie gingen auf die Knie und das ganze Bild war von einer Art absoluten Heiligkeit und Perfektion geprägt. Klingt doch durchaus so, als hätte ich zu dem Zeitpunkt auch irgendwelche Medikamente genommen. Aber nein! Es war einzig der Austausch über die Ewigkeit, die mir das Bild so klar vor Augen gezeichnet hat.

Heute las ich in Hesekiel, ein Prophet des ersten Teils der Bibel, dass er von Gott einen Auftrag bekam. Diesen bekam er in einer Vision. Er sah 4 Wesen aus einer Wolke kommen, das von einem hellen Licht umgeben war. Die Wesen waren menschenähnlich, jedes hatte jedoch 4 Gesichter und 2 Paar Flügel. Jedes Wesen hatte ein Menschengesicht, ein Löwengesicht, ein Adlergesicht und ein Stiergesicht.

Sie standen auf Rädern, die ineinandergriffen, so dass sie sich in jede Richtung bewegen konnten, ohne dass die Wesen sich umdrehen mussten. Die Räder waren an Felgen befestigt, die über und über mit Augen bedeckt waren.

Über den Wesen war ein Gewölbe, an welches ihre Flügel stießen.

Und auf dem Gewölbe befand sich etwas, das wie ein Thron aus Saphir aussah. Auf dem Thron saß eine Gestalt, die einem Menschen glich. Er schimmerte von der Taille aus aufwärts wie aus Bernstein, wie ein loderndes Feuer. Von der Taille abwärts sah es aus wie gleißende Flammen.

Und darin erkannte Hesekiel die Herrlichkeit des Herrn!

Nachlesen kannst du diese ganze Begebenheit, die Hesekiel mit allen Sinnen beschreibt, in Hesekiel, 1, 1-28.

Und ich musste an meine eigene Vorstellung und Erinnerung denken, die mir damals so echt, so wirklich erschien. Wenn ich aber nun lese, wie Hesekiel Jesus begegnet, dann kann ich nur denken: Gott ist soviel kreativer, als ich es mir jemals denken könnte!

Und das hat mich heute morgen so ganz neu berührt. Diese unglaubliche Kreativität, die Gott ausmacht, können wir mit unserem Verstand nicht fassen. Forscher nehmen sich oft ein Beispiel an der Natur, um etwas zu erfinden. Und sie erkennen darin: sie können maximal nachmachen. Wir können nicht schöpfen. Denn Gott hat an alles so perfekt gedacht und erschaffen, wir können nur noch kopieren.

Ich kann mir Gedanken darüber machen, wie die Ewigkeit aussehen wird. Ich mache mir Vorstellungen, wie es dort aussieht, bei Gott. Aber ich muss an solchen Beschreibungen merken: mein menschlicher Verstand ist absolut begrenzt. Ich kann Gott nicht in all seiner Pracht und Herrlichkeit fassen. Das geht einfach nicht. Er überrascht mich ja doch wieder aufs Neue!

Und weißt du was? Ich finde das absolut spannend und faszinierend. Denn wenn ich heute schon alles verstehen und kennen würde, was gäbe es dann noch zu freuen, wenn Gottes Reich kommt und wir ihn in seiner ganzen, perfekten und vollkommen Herrlichkeit sehen werden?!?

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