butterfly2god

Gedanken
Zweifel

Achtung! Gefährlich!

3. Juni 2017

Ich muss dich warnen. Für den Fall, dass du es noch wusstest, oder vielleicht auch nicht glauben willst: den Teufel gibt es! Es ist wahr. Den meisten Menschen gelingt es, irgendwie an Gott zu glauben. Aber der Teufel wird in eine Ecke verbannt. Am liebsten in eine Kellerecke. Eine Ecke, in die man eh selten schaut, und wenn doch, ist sie dunkel genug, dass wir über den Teufel hinweg sehen können.

Es tut mir leid, dass ich dir nun sagen muss, dass er sich leider nicht in die Ecke verbannen lässt. Vielleicht bist du in der Lage, über ihn hinwegzusehen, seine Existenz zu verleugnen. Aber er ist geschickt und kommt aus seiner Ecke heraus, wenn du nicht damit rechnest. Daher kann ich dir nur einen Tipp geben: Schütze dich! Nimm die Warnung erst und baue vor.

Ich spreche aus Erfahrung. Die letzten Tage habe ich wieder gespürt, wie wahr das ist. Gott ist niemand, der sich aufdrängt. Er ist da, immer und jederzeit. Egal, wo du bist, was du tust, mit was du dich herumschlägst. Er wartet auf dich. Darauf, dass du dich ihm zuwendest. Mit ihm sprichst. Sein Wesen ist sanftmütig, unauffällig aber auch kraftvoll und liebend.

Ganz anders dagegen ist der Teufel. Sein Wesen ist zerstörerisch, verlogen, laut und brüllend. Sein Wesen ist darauf ausgerichtet, dich von Gott fern zu halten. Er will der Herrscher über dein Leben sein. Und das macht er recht auffällig und laut. Seine Absicht ist nicht, dass er das beste für dein Leben will. Er will Macht über dich haben und das schafft er, indem er dich klein hält, damit er groß sein kann.

Gott ist ganz anders. Er ist mit seiner Liebe so, dass er dich groß macht, um dadurch selbst noch größer zu werden. Denn wenn dich jemand liebt, so dass du zur Freiheit kommst, gibst du ihm die Ehre. In Freiheit und Liebe. Dem Teufel kannst du keine Liebe zusprechen. Denn durch die Ängste, Lügen, Selbstzweifel, die er dir einredet, wird  Liebe erstickt.

Gestern war ich auf einem Konzert. Dort habe ich gespürt, wie sehr ich gefangen bin in mir und wie wenig Kraft ich habe, meinen Blick nach oben zu richten. Durch einige Liedtexte wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass ich in meiner Schuld sehr gefangen bin. Das weiß ich ja auch. Dennoch wurde mir dort gesagt, dass ich nur einen Schritt von der Erlösung entfernt bin. Ja, den einen Schritt muss ich gehen. Das ist wahr. Denn Gott drängt sich nicht auf. Er will, dass wir den Schritt von uns aus machen. Er will, dass wir diese Entscheidung bewusst treffen. Einen Schritt zur Erlösung. Einen Schritt auf Jesus zu. Mehr nicht. Nur einen Schritt! Dann wartet die Erlösung von Schmerz, Kummer, Leid und es winkt die Freiheit!

Klingt das nicht gut?

Aber leider springt genau in dem Moment der Teufel aus seinem Eck. Ich will diesen Schritt machen. Das letzte Lied hat mir klar gemacht, dass ich Gott auch preisen soll, wenn mir nicht danach ist. Dass er mein Lob immer verdient hat. Und ich bin nach Hause gefahren mit der Entscheidung, dass ich, auch wenn ich mich nicht danach fühle, Gott trotzdem preisen will. Und ich habe mich sicher gefühlt, diesen Schritt gemacht zu haben zur Erlösung. Alles wunderbar. Dann komme ich heim, rufe meine Mails ab und finde dort eine, die gleich meine Entscheidung zum Einsturz bringt. In dieser Nachricht stand, was mir seit Monaten vorgeworfen wird von meiner Umgebung. Nun kenne ich diesen Menschen nicht einmal persönlich. Und das hat mich besonders getroffen. Zack, wurde ich in meinem Schritt vorwärts gerammt und zurück geworfen.

So bin ich dann ins Bett gegangen. Mit einem ganz schlechten Gefühl, voller Selbstzweifel und dem Gedanken: „Siehst du, wenn sogar völlig fremde Menschen dir dieses Verhalten vorwerfen, dann muss doch was dran sein.“

Ja, das kann sein. Ich will nicht abstreiten, dass es so ist. Und jetzt ist die Frage: Wie gehe ich damit um? Gebe ich dem Teufel recht und lasse ihn gewinnen? Oder stehe ich auf und gehe den Schritt wieder vor zu meiner Erlösung? Meine Entscheidung bleibt es. Und mir kamen dann folgende Verse aus dem 2. Teil der Bibel in den Sinn. Nachlesen kannst du es in Epheser 6, 11-12

Zieht die volle Rüstung Gottes an, damit ihr den heimtückischen Anschlägen des Teufels standhalten könnt. Wir kämpfen ja nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen dämonische Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher der Finsternis, gegen die bösartigen Geistwesen in der unsichtbaren Welt.

Genau das kommt mir doch bekannt vor. Ich kann nun natürlich dem Menschen, der diese Mail geschrieben hat, angreifen. Denn schließlich hat er meinen wunden Punkt berührt. Aber das ändert ja nichts an dem, was diesen wunden Punkt heilen lässt.

Wenn ich weiter lese in Epheser, 6, 13-18, dann bekomme ich sogar ganz praktische Hilfestellung, wie ich mich vor den Angriffen dieser unsichtbaren Mächte schützen kann:

Greift darum zu den Waffen Gottes, damit ihr standhalten könnt, wenn der böse Tag kommt, und dann, wenn ihr alles erledigt habt, noch steht.

Steht also bereit: die Hüften umgürtet mit Wahrheit; den Brustpanzer der Gerechtigkeit angelegt; die Füße mit der Bereitschaft beschuht, die gute Botschaft vom Frieden mit Gott weiterzutragen! Greift vor allem zum Großschild des Glaubens, damit ihr die Brandpfeile des Bösen auslöschen könnt. Setzt auch den Helm des Heils auf und nehmt das Schwert des Geistes, das Wort Gottes in die Hand! Und betet dabei zu jeder Zeit mit jeder Art von Gebeten und Bitten in der Kraft des Heiligen Geistes, und seid dabei wachsam und hört nicht auf, für alle Gläubigen zu beten.

Ganz einfach, oder? Ehrlich gesagt, schon. Hier bekommen wir ganz praktisch Hilfe angeboten von Gott selbst. Er gibt er uns eine komplette Ausrüstung, mit der wir uns kleiden können. Und wenn wir das tun, dann hat der Teufel keine Chance mehr! Ich habe den Teufel erst mal wieder in seine Ecke verwiesen, indem ich meine Ausrüstung angezogen habe. Vor allem das Großschild des Glaubens und das Schwert des Geistes. Mit Gottes Wort, das ich zur Verfügung habe, habe ich mich an dem festgehalten, was ich gestern wieder neu gehört habe: Nur einen Schritt zur Erlösung. Dass ich Gott auch in meinen Stürmen preisen will. Und dass ich daran glaube. Einfach nur glaube. Das reicht zur Erlösung. Ein Schritt Richtung Glauben und Vertrauen. Aber ich weiß auch, dass der Teufel nun in der Ecke sitzt und sich neue Angriffe überlegt. Trotzdem glaube ich daran und vertraue darauf, dass ich durch die Rüstung Gottes die Kraft bekomme, die nächsten Angriffe erneut abzuwehren.

Bleib wachsam und baue vor! Dann kann der Teufel auch hier auf der Erde keine Macht mehr über dich und mich haben! Geben wir die Macht demjenigen, dem alle Ehre und unser Lob gebührt! Only Jesus!!!!!

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